Im Jahr 1976 revolutionierte Antoine Cassese die Bilderrahmung weltweit durch die Erfindung der Winkelklammer.
Den langwierigen Prozess, eine Maschine zu entwickeln, welche die Bildereinrahmung erheblich vereinfachen sollte, begann Antoine Cassese bereits zu Beginn des Jahres 1970, nachdem er seinem Bruder, Humbert Cassese, einem professionellen Einrahmer, bei der Arbeit zusah. Den ersten Prototyp entwickelte er noch im gleichen Jahr. Nach einigen arbeitsreichen Jahren, in denen die Maschine perfektioniert wurde, konnte Cassese dann 1976 mit dem ersten automatischen Rahmenhefter in Produktion gehen.
Nach erfolgreicher Einführung in Europa wurde die Maschine von der Magnolia-Gruppe nach Großbritannien sowie von Letraset nach Japan exportiert. Fast gleichzeitig wurde Tom Juhl
von Juhl Pazifik auf die Maschine aufmerksam. Schon kurze Zeit später begannen die Verhandlungen mit ihm und Maschinen wurde in die Vereinigten Staaten sowie nach Kanada verkauft.
Im Juli 1986 erhielt Antoine Cassese, der inzwischen weltweit bekannte Erfinder der Rahmenheftmaschine, in Dallas eine wichtige Auszeichnung. Charles Mathews, der Präsident der PPFA (Professional Picture Framing Association) überreichte ihm den "Award of Recognition" als Dank für seine Verdienste um die Rahmenindustrie.
Schon bald übertraf die Nachfrage alle Erwartungen. Ein neues Werk wurde gebaut, um die Produktion steigern zu können. Kontinuierlich wurde das Angebot der Firma Cassese modifiziert und erweitert. Heute sind verschiedenste Modelle erhältlich, die in über 120 Ländern vertrieben werden. |